Ich bin einfach zu groggy, um noch irgendwas Vernünftiges zustande zu bringen – alle anderen können sich hier ihr Phantombild basteln. Ich reiche meins dann bei Gelegenheit nach…
[via urbandesire]
Strandgut |
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Im Moment bin ich zu wütend, um das alles hier loszuwerden, nur soviel: Eine gewisse Auszubildende sollte mir möglichst nie wieder unter die Augen treten, sonst kann ich für nichts garantieren!
Buchhandeln |
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Aus gegebenem Anlaß: Seit mittlerweile über zwei Monaten kann auch ich mich zu den Nichtrauchern zählen, und ich bin extrem zuversichtlich, dass es auch so bleibt.
Und ohne missionarisch tätig werden zu wollen: Es geht! Man kann aufhören – wenn sogar ich es geschafft habe… Ich habe so um die zehn Jahre lang geraucht, ziemlich stark und die meiste Zeit auch gerne. Ehrlich gesagt vermisse ich es in gewissen Situationen immer noch. Aber nicht so, dass ich wieder rückfällig werden würde – ohne Raucherhusten, Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen und morgendliche Kreislaufprobleme lebt es sich doch wesentlich angenehmer.
Und dabei habe ich selbst ehrlich gesagt nicht daran geglaubt, dass ich es schaffe – es war eine eher halbherzige Idee: “Ach, Sonntag könnte ich doch mal aufhören zu rauchen…” Da gab es schon ernsthaftere Versuche, die kläglich gescheitert sind… Der erste Tag ging sogar halbwegs, dafür hatte ich auch am Abend vorher geraucht bis zum Abfallen. Nikotinpflaster sei Dank. Aber trotz Pflaster war die Nacht dann umso schlimmer – die habe ich mit Schüttelfrost, Schwindel und Übelkeit im Bad auf dem Boden sitzend verbracht. Es war ein mittelschwerer Horrortrip, und ich fühlte mich stark an “Die Kinder vom Bahnhof Zoo” erinnert.
Aber es war eine sehr hilfreiche Erfahrung, allein schon weil ich mir gesagt habe, dass ich das einmal mitgemacht habe und nie wieder. Und danach war alles halb so wild, die Pflaster habe ich schon nach der ersten Woche abgesetzt.
Allerdings muss ich ehrlich gestehen, dass ich es wohl kaum geschafft hätte, wenn ich noch jeden Tag an der Uni wäre und mit meinen rauchenden Leutchen in den Pausen auf der Wiese sitzen würde. Auf jeden Fall war es erstaunlich einfach und nicht annähernd so schlimm wie befürchtet – und ich habe wirklich sehr stark geraucht. Und ich bin nicht die einzige – fast meiner ganzer Freundeskreis hat irgendwann in den letzten Monaten aufgehört, sogar die überzeugtesten Raucher, von denen ich es nie erwartet hätte. Scheint fast ein neuer Trend zu sein, aber sicherlich nicht der schlechteste.
Dabei hat es mir sehr geholfen, dass mein Herzbert (Nichtraucher, und das schon immer!) mich zu keiner Zeit gedrängt hat, und für ihn war es sicher nicht schön. Trotzdem hat er nicht versucht mich zu beeinflussen, aber wahrscheinlich kennt er mich einfach gut genug um zu wissen, dass er damit eher das Gegenteil bewirkt hätte. So war es ganz allein meine Entscheidung, und ich bin auch ein klein wenig stolz darauf, es geschafft zu haben – zumal in einer eher stressigen Phase.
Also für diejenigen, die gerne aufhören möchten (die anderen sollen doch bitte einfach weiter rauchen): Es ist machbar! (Nur die Sache mit dem so gesteigerten Geruchssinn ist fies, aber das legt sich auch irgendwann wieder…)
Querbeet |
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Gerade lese ich Das Mamorbild von Joseph von Eichendorff. Nicht wirklich freiwillig, sondern für meine Prüfung. Die Hälfte habe ich geschafft, aber jetzt habe ich einen Hänger.
Wohl kommt die Tanzmusik, wenn sie auch nicht unser Innerstes erschüttert und umkehrt, recht wie ein Frühling leise und gewaltig über uns, die Töne tasten zauberisch wie die ersten Sommerblicke nach der Tiefe und wecken alle die Lieder, die unten gebunden schliefen, und Quellen und Blumen und uralte Erinnerungen und das ganze eingefrorne, schwere, stockende Leben wird ein leichter klarer Strom, auf dem das Herz mit rauschenden Wimpeln den lange aufgegebenen Wünschen fröhlich wieder zufährt.
Den Satz musste ich jetzt 4x lesen und bin mir immer noch nicht sicher, ob ich die Grundaussage erfasst habe. Aber vielleicht ist auch einfach das Fußballspiel im Hintergrund nicht so förderlich…
Erlesenes |
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Der Quellcode meines Blogs graphisch umgesetzt – passt auf gewisse Weise hervorragend zu meinem Layout, wie ich finde…
[via Biochomiker]

Blog, Strandgut |
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Heute stand mal wieder ein Besuch bei Ikea auf dem Plan – bevor etwaige Entzugserscheinungen auftreten. Und um es diesmal strategisch sinnvoll anzugehen und einem Kaufrausch vorzubeugen, habe ich schon daheim meinen Herzbert gebeten, eine Einkaufsliste zu schreiben. Eine Liste, wohlgemerkt, mit Dingen, die wir brauchen, quasi eine exklusive Liste, die alle Dinge, die nicht darauf stehen, vom Kauf ausschließen sollte.
Ich sollte damit aufhören, mich selbst betucken zu wollen – es funktioniert einfach nicht. Kurz vor der Kasse die Kontrolle der großen gelben Tüte, deren Inhalt sich mutmaßlich “so um 20€” bewegen sollte. Es waren dann doch über 50€. Also flink aussortiert, was nicht unbedingt mit sollte… Fazit: Von den Sachen, die auf der Liste standen (die unentbehrlichen, dringend benötigten Sachen), hat es nur ein Billy-Regalboden zurück in die Tüte geschafft. Dafür bin ich jetzt stolze Besitzerin einer Tarte-Form, das ist natürlich wichtiger als zum Beispiel Glühbirnen. Dafür habe ich der Versuchung “Grünpflanzenabteilung” erfolgreich widerstanden, nur mein Hase wäre fast schwach geworden:
- Guck mal, der Ficus hier, ein Krüppel. Den kaufe ich jetzt, aus Mitleid.
- Wie hieß das, Euthanasie?
- Ja, aktive Sterbehilfe!
Dem Ikea-Restaurant haben wir natürlich auch den obligatorischen Besuch abgestattet, aber es war recht leer und dementsprechend langweilig. Nach Elchwurst, Flusskrebsen und Köttbullar habe ich aber mal wieder was Neues entdeckt: In meinem Salat (der übrigens echt lecker war, mit Hähnchenbrust, Rucola, Spargel, Zuckerschoten und getrockneten Tomaten) waren so dubiose, mir völlig unbekannte Salatblätter. Erinnerten grob an Feldsalat, nur ein bißchen größer, grün mit blutroten Adern und ziemlich bitter im Geschmack. Wen jemand diese Salatart kennt – bitte melden!
Auf jeden Fall freue ich mich sehr darauf, dass ich morgen endlich mal wieder ein Bücherregal erweitern kann – nicht dass mich ein weiterer Regalboden retten würde, aber so werden die in der Wohnung verteilten Bücherstapel zumindest ein wenig entlastet. Und ich bin Buchhändlerin – unordentliche Bücherstapel gehen gar nicht! Also erwartet mich in den Lernpausen morgen eine fröhliche Sortiererei, damit auch ja jedes Buch den ihm gebührenden Platz bekommt.
Querbeet |
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Im Moment bin ich sogar dankbar für jede Sekunde, die es regnet – auch wenn ich mir mit dieser Äußerung wahrscheinlich den Unmut aller Leser zuziehe.
Aber jede Sekunde Regen bedeutet eine Sekunde, in der die versammelten cholerischen Rotzblagen aus der Nachbarschaft mal nicht unter meinem Fenster herumbrüllen. Ergo – eine Sekunde mehr, in der ich (halbwegs) konzentriert lernen kann.
Aber ich will ehrlich sein – bis gerade eben war ich bei Ikea, ein bißchen Ablenkung muss auch mal sein. Aber später mehr, jetzt muss ich mich ranhalten, um mein Soll noch zu erfüllen…
Aufreger |
Link | | Tags:Prüfung, Ärgern
Bei Apple vergeht die Zeit offenbar schneller. Es war beim alten iBook so und ist beim neuen nicht anders: Egal wie oft ich die Uhr neu stelle – nach einer gewissen Zeit geht sie wieder vor…
Mac & Co. |
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