Gerade lese ich Das Mamorbild von Joseph von Eichendorff. Nicht wirklich freiwillig, sondern für meine Prüfung. Die Hälfte habe ich geschafft, aber jetzt habe ich einen Hänger.

Wohl kommt die Tanzmusik, wenn sie auch nicht unser Innerstes erschüttert und umkehrt, recht wie ein Frühling leise und gewaltig über uns, die Töne tasten zauberisch wie die ersten Sommerblicke nach der Tiefe und wecken alle die Lieder, die unten gebunden schliefen, und Quellen und Blumen und uralte Erinnerungen und das ganze eingefrorne, schwere, stockende Leben wird ein leichter klarer Strom, auf dem das Herz mit rauschenden Wimpeln den lange aufgegebenen Wünschen fröhlich wieder zufährt.

Den Satz musste ich jetzt 4x lesen und bin mir immer noch nicht sicher, ob ich die Grundaussage erfasst habe. Aber vielleicht ist auch einfach das Fußballspiel im Hintergrund nicht so förderlich…

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