Vor ein paar Tagen hatte ich übrigens einen Brief von der Uni in der Post. Eine offizielle Bescheinigung, hinter der ich bereits im April hergerannt war. Dabei ging es letztendlich um einen Nachweis für das Prüfungsamt, also nicht ganz unwesentlich. Zum Glück habe ich so lange nicht locker gelassen, bis der entsprechende Sachbearbeiter mir die benötigte Unterschrift schon vorab gegeben hat – was mich schon genug Nerven gekostet hat.

Nun ja, jetzt habe ich auch die offizielle, vom Dekan gegengezeichnete Fassung. Die interessanterweise auf den 18. April datiert ist, auf genau den Tag also, an dem ich zuletzt deswegen an der Uni war. Bedeutet das jetzt, dass dieses Schreiben ganze zwei Monate bei dem Dekan auf dem Schreibtisch gelegen hat, bis dieser die eine Sekunde Zeit gefunden hat, es zu unterschreiben? Es ist ja nicht so, dass Scheine irgendwie wichtig wären oder so, nein, warum denn! Wahrscheinlich kann ich mich noch glücklich schätzen, dass es nur zwei drei Monate (ich hatte den ganzen Papierkram ja schon im März eingereicht) gedauert hat…

Ein Kommentar zu “Eile mit Weile”

  1. Biochomiker schreibt:

    Die Mühlen der Verwaltung mahlen einfach langsam. Besonders immer dann, wenn man dringend etwas braucht. Das ist leider die bittere Wahrheit.

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