Ich mag es nicht sonderlich, wenn mir fremde Menschen zu nahe kommen, im physischen Sinne. Aus dem einfachen Grunde, dass ich es mir gerne selbst aussuche, wann ich in näheren Körperkontakt mit jemandem treten will und wann nicht. Was das angeht, bin ich recht eigen.
Aber leider gibt es immer wieder Zeitgenossen, die offenbar unfähig sind, diesen Wunsch nach Selbstbestimmtheit zu respektieren. Da sind die Leute im Supermarkt, die in der Schlange vor der Kasse hinter mir stehen und meinen, wenn sie mir nur nahe genug kommen, würde es schneller voran gehen. Oder die Leute, die sich im Bus neben mich setzen müssen, obwohl der Bus mehr oder weniger leer ist und folglich noch genügend andere Plätze frei sind. Und das nur, weil ich meistens nicht daran denke, den Platz neben mir mit meiner Tasche zu belegen. Was wiederum wohl daran liegt, dass ich die Sehnsucht mancher Leute nach fremder körperlicher Nähe einfach nicht nachvollziehen kann. Gerade bei den gegenwärtigen Temperaturen versuche ich doch fast schon reflexartig, fremde Körperwärme zu meiden.
In der Buchhandlung kommt es auch regelmäßig zu solch unschönen Situationen, wenn ich dem Kunden etwas am PC zeigen möchte und dieser das gleich als Aufforderung versteht, mir so nah wie nur irgendwie möglich auf die Pelle zu rücken. Das führt manchmal zu den schönsten Verrenkungen, wenn ich einerseits versuche, dem Kunden auszuweichen und eine gewisse Distanz aufrechtzuerhalten, andererseits aber auch noch an die Tastatur gelangen muss. Man sollte meinen, dass der Kunde dann von sich aus ein wenig zurückweicht, aber nein… Und dummerweise sind die aufdringlichsten Kunden auch oft die mit dem strengsten Körpergeruch. Nicht schön.
Ganz anders sieht es dagegen aus, wenn es um Menschen geht, die ich mag, seien es enge Vertraute und Freunde oder auch einfach nur Menschen, die mir sympathisch sind. Da kann ich oft gar nicht an mich halten. Solche Menschen berühre ich unheimlich gerne. Dabei sind es meist kleine Berührungen – den anderen im Gespräch kurz am Arm berühren, im Vorbeigehen die Hand auf die Schulter legen, die Hand halten – mit denen ich meine Zuneigung ausdrücke, je nach Grad der Intimität. Bei manchen Menschen, die mir sehr nahe stehen, kann ich kaum die Finger bei mir behalten, die möchte ich ständig berühren, um zu spüren, dass sie da sind, um eine Verbindung herzustellen, um ihnen zu zeigen, dass sie mir wichtig sind. Dabei sind diese Berührungen oft sogar unbewußt.
Dafür erlebe ich solche Berührungen von anderen umso bewußter. Ich finde, solche kleinen, unauffälligen Berührungen sind eine wunderbare Möglichkeit, im Alltag auch jenseits großer Gesten und Worte Zuneigung zum Ausdruck zu bringen.
You Communicate With Your Body
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This isn’t as bad as it sounds, it just means that you’re a “touchy-feely” person.You need a lot of affection in your life. And for you, this means both giving and receiving little touches.Warm hearted, you bond with people easily. In fact, you often feel a little sad when you’re not in the company of others.A little moody, you tend to be controlled by your emotions. But a bit hug always comforts you!
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Dazu passend noch dieser kleine Test – allein schon, weil dieses Bild an kühlere Temperaturen denken lässt. Dann machen solche Berührungen auch gleich wieder viel mehr Spaß.