Nach Rücksprache mit meiner besten Freundin und Tierarzthelferin meines Vertrauens haben wir uns entschlossen, dem Kater den Bauch zu rasieren.

Er selbst ist der Fellpflege offensichtlich nicht mehr gewachsen, weil das Fell so lang ist, und weil er ein Kerl und somit stinkfaul ist. Bürsten lässt er sich auch nicht, und die Fellknubbel werden immer größer. Also greifen wir zum Rasierer. Besser jetzt als im Winter.

Sollte sich hier heute kein neuer Beitrag mehr von mir finden, wäre es nett, wenn irgendjemand sich Sorgen machen könnte. Diese wären wahrscheinlich berechtigt.
Ob man so kurzfristig noch eine Lebensversicherung abschließen kann?

Nachtrag (11:50h):
Das vorläufige Ergebnis der Bauchfell-Weg-Aktion:

  • zwei blutende Dosenöffner, die am Ende ihrer Kräfte sind
  • ein großer Haufen Wolle
  • zwei ganz dicke Knubbel erfolgreich entfernt
  • ein zumindest teilweise entblößtes schweinerosa Bäuchlein
  • die Erkenntnis, dass auch Kater Nippel haben
  • ein noch vorhandener sehr dicker Knubbel (der aber genau an der wohl auch bei einem kastrierten Kater empfindlichsten Stelle sitzt – dieser Verantwortung waren meine Nerven gerade nicht gewachsen, deshalb gibt es später eine Fortsetzung…)
  • ein Kater, der sich unter dem Sofa versteckt und wahrscheinlich für den Rest des Tages nicht wieder rauskommt
  • eine Katze, die die Aktion zunächst höchst interessiert, dann immer mitleidiger verfolgt hat und sich freut, dass sie ihren eigenen Bauch immer so gewissenhaft pflegt
  • ein Akkurasierer, der gefährlich heiß gelaufen ist

2 Kommentare zu “Den Knubbeln an den Kragen”

  1. Kopfschüttler schreibt:

    Also irgendwie: mir juckt das Fell! :lol:

    Ähm, ja tut mir leid, aber um wen genau muss ich mir jetzt Sorgen machen?

  2. emily schreibt:

    na dann passen Sie mal auf, dass Sie nicht der nächste sind :mrgreen:

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