Fast hätte ich es mal wieder nicht mitbekommen, dass gleich die Uhren umgestellt werden. Und ich habe mir fest vorgenommen, mich auch gar nicht weiter damit zu belasten. Vor allem werde ich nicht wieder anfangen, den Lauf der Zeit dementsprechend in Gedanken sortieren zu wollen – das hat bislang immer nur dazu geführt, dass ich an meiner Fähigkeit, logisch zu denken, gezweifelt habe. Und das muss ja wirklich nicht sein.
Also werde ich nachher glücklich mit dem Wissen ins Bett gehen, dass mir eine Stunde Zeit geschenkt wird, wie nett. Der Rest ist mir jetzt einfach mal egal…
(Geschenkt? Aber ist mir genau diese Stunde nicht im Frühjahr noch gestohlen worden? Gerade da, als ich sie dringend gebraucht hätte? Als mich niemand gefragt hat, ob ich überhaupt auf diese entscheidende Spanne Lebenszeit verzichten konnte? Kann man in dem Zusammenhang überhaupt von Geschenk reden? Ach, egal, eine Stunde länger bis zum Zahnarzt-Termin am Montag.)
