Archiv fü Februar, 2007

Aufwärts

27.02.07

Ein Lebenszeichen. Ist an der Zeit. Und trotzdem weiß ich nicht, wie ich anfangen soll – zuviel ist in den letzten drei Wochen passiert. Eigentlich erst recht ein Grund, das Blog nicht verwaisen zu lassen, aber Jammer-Content schreibt sich doch irgendwie viel leichter.

Ja, wie soll ich anfangen? Die Leere hier ist nur vorübergehend, aber momentan hat das Renovieren einfach Vorrang! Ja, das Renovieren, wir haben tatsächlich eine neue Wohnung, um Monate schneller als gedacht. Und wenn ich nicht gerade den Pinsel schwinge oder vor Begeisterung wild durch die Gegend springe, bin ich einfach nur noch erschöpft. Körperliche und vor allem geistige Erschöpfung, so sehr haben sich die Ereignisse überschlagen.
Aber es ist wunderbar, nach Monaten des Stillstands und des Gelähmtseins geht es jetzt mit Siebenmeilenstiefeln aufwärts – so schnell, dass ich es auch immer noch nicht glauben kann. Deshalb auch die Schreibblockade, die Angst, es niederzuschreiben und dann doch aufzuwachen und realisieren zu müssen, dass es nur ein Traum war. Ein Traum ja, aber einer, der wahr wird, mit jedem Pinselstrich und jeder geschleppten Bücherkiste mehr.

Das Leben ruft. Ganz laut.

Ich muss gestehen, dass ich noch nie Sushi gegessen habe. Weil sich bislang einfach noch nie die Gelegenheit ergeben hat, und weil es mir auch nicht so ganz geheuer ist, rohen Fisch zu essen.

Nun hätte ich die nächsten zwei Wochen lang die Möglichkeit, recht günstig einen Versuch zu starten – und kann mich nicht entscheiden. Soll ich das (zumindest finanziell eher geringe) Risiko eingehen, dass ich womöglich nach dem ersten Bissen genug habe, dass ich mich vielleicht ganz schrecklich blamiere, weil mir schlecht wird? Irgendwie bin ich fies davor, gleichzeitig reizt es mich auch. Irgendwas muss ja dran sein an dem Zeug. Sollte ich es nicht wenigstens einmal probiert haben, nur damit ich hinterher schlauer bin? Kann und soll ich mich überwinden? Und ist das wirklich essbar?

Ich bitte um Rat, ob ich wirklich ein paar Euro investieren soll oder besser gleich die Finger davon lasse. Also bitte ab in die Kommentare mit den Meinungen!

Bina ist schuld
Bina ist buchbar
Bina ist ne Petze
Bina ist merkwürdig
Bina ist Deutschland
Bina ist meine Traum Frau
Bina ist eine Traum Hündin
Bina ist Nummer 4 bei den Stuten
Bina ist mega mühsam und stressig
Bina ist jetzt slowenischer Champion
Bina ist seit dem Kampf verschwunden
Bina ist ein Mädchen, aber egal, Bereuen hilft
Bina ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Bina ist mir beschützend gefolgt und steht Wache
Bina ist also eine der intellektuellen Eigenschaften
Bina ist unordentlich, schüchtern und noch dazu faul
Bina unsere erste, aber nicht die letzte Bernhardinerin
Bina ist eine mittelgroße gelbe Deutsche Doggenhündin
Bina ist eine Frau, hat aber auch den Hundeblick gut drauf
Bina ist das passive Verstehen im Gegensatz zur aktiven Weisheit
Bina ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ
Bina ist für mich wohl die menschlichste und vertrauenswürdigste Person
Bina ist aber aus technischen und wasserbaulichen Gründen nicht sinnvoll

Danke, Google – gebt mir Tiernamen!

[via Himbeer]

Gefuchst

09.02.07

Vorhin bei meiner Mama mal von deren Computer aus meine Seiten im Internet betrachtet. Mir ein Loch in den Bauch gefreut, dass sie auch vom IE so dargestellt werden, wie sie sollten – also so wie mit Safari und Firefox. Fast schon vom Glauben abgefallen vor Begeisterung.
Stunden später daheim realisiert, dass ich sie schon vor einiger Zeit überredet hatte, endlich den Fuchs zu installieren. Hmpf.

Kaum passt man mal fünf Minuten lang nicht auf, schon ist alles von einer fluffigen weißen Schicht bedeckt. Wie schön. Und ich weiß auch schon, wer sich gleich kopfüber in das Schneeflockengestöber stürzen wird.

Dreist

06.02.07

gesucht

Frau Blüte hätte gerne gewusst, was ich so an Kuriositäten zu bieten habe:

Ich bin extrem pingelig, was meine Bücher angeht. Das sind meine Kostbarkeiten, und ich bilde mir immer ein, dass auch nur ich sie angemessen behandeln kann. Sollte es tatsächlich jemand wagen, sich ihnen ungefragt zu nähern, werde ich echt fuchtig – selbst bei meinem Biologen. Von den unzähligen Ermahnungen (”Geh bloß vorsichtig damit um!”) mal ganz abgesehen, die er sich regelmäßig anhören muss, wenn ich ihm dann das Buch seiner Wahl überreicht habe.

Ich habe seit der Unterstufe eine Bleistiftspitze in meinem rechten Oberschenkel stecken – nachdem eine schwer gestörte Mitschülerin meinte, mir ihren frisch angespitzten Bleistift einfach mal so ins Bein rammen zu müssen.

Ich schminke mir zwar immer nur die Augen, habe dafür aber eine ganze eigene Schminktechnik entwickelt, weil ich es auch nach mehr als zehn Jahren Übung nicht hinkriege, mir die unteren Wimpern ordentlich zu tuschen. Also verteile ich die Wimperntusche großzügig überall unter dem Auge und wische den Großteil hinterher wieder gezielt ab, bis es annehmbar aussieht. Dafür kann ich aber einen perfekten Lidstrich ziehen.

Das linke meiner undefinierbar grün-grau-blauen Augen ist zu einem Viertel braun.

Obwohl ich die Nacht liebe und auch gerne im Dunkeln herumstreune, werde ich regelrecht panisch, wenn ich nicht sehe, wo ich hintrete. Wohl ein Überbleibsel aus meiner Jugend, als ich mal im nicht mehr ganz nüchternen Zustand auf Felsen herumgeklettert bin und auf einmal feststellen musste, dass die anderen schon weitergezogen waren und mich in diesem unwegsamen Gelände vergessen hatten.

Ich baue leidenschaftlich gerne Ikea- und andere Möbel zusammen. Man gebe mir Werkzeug und lasse mich werkeln.

Ich esse Schokoriegel prinzipiell nur schichtweise. Erst wird die Schokohülle vorsichtig abgeknabbert, dann muss der Rest Schicht für für Schicht dran glauben. Sonst macht es keinen Spaß.

Ich kann problemlos das rechte Auge zukneifen und nur mit dem linken gucken. Andersherum nicht. Ich bin nicht in der Lage, jemandem mit dem linken Auge zuzuzwinkern.

Da ich mal wieder spät dran bin und inzwischen den Überblick verloren habe, wer das Stöckchen schon hatte und wer nicht, lasse ich es einfach zum Mitnehmen hier liegen.

Und weg

05.02.07

Es gibt mir doch zu denken, wenn ich den Papierkorb auf meinem Desktop leere und der während des Löschvorgangs auf einmal von über 2000 Objekten abwärts zu zählen beginnt.