Nein, das ist nicht indiskret, das ist schlichtweg des Katers Graf Pornos Lieblingsstellung. Und da er selbst ja offensichtlich keinerlei Wert auf Intimsphäre zu legen scheint, möchte ich dies nutzen und den Blick des geneigten Lesers auf eben jene Stelle lenken, die mir solche Sorgen bereitet – den rosa Schweinebauch.

Dabei handelt es sich nicht um kreisrunden Haarausfall, sondern vielmehr um ein Überbleibsel jener doch sehr gewagten Aktion. Offenbar hat langfristig gesehen nicht nur der Akkurasierer den Geist aufgegeben. Womit haben wir es also zu tun? Ein Fall von spontaner Fellwurzelverödung, ausgelöst durch das schwere Trauma? Die bewusste Produktion fellwachstumshemmender Hormone, um solche Aktionen zukünftig zu vermeiden?
Wie auch immer – seiner Lebensfreude scheint es bislang keinen Abbruch getan zu haben, und auch beim täglichen Sonnenbad fehlt das Fell nicht wirklich. Und unter Komplexen scheint er wohl auch nicht zu leiden. Trotzdem – ein Rest von schlechtem Gewissen bleibt…

snukems

4 Kommentare zu “Entblößt”

  1. Aci schreibt:

    Ohje… das wird dauern *breitgrins* Unsere Samira ist derzeit auch halb nackt. Erst der Bauch für die Kastration, dann die rechte Seite komplett für den Herzultraschall. Und das Fell will und will nicht nachwachsen. Sieht total komisch aus….

  2. ericpp schreibt:

    Beim nächsten Mal solltet Ihr die Haare einfach nur stutzen ;o)

    Aber ich kann mir schwer vorstellen, daß er mit voller Behaarung noch süßer da liegen könnte *g*

  3. marianderl schreibt:

    Wie alt ist der denn?
    Bei jüngeren Katzen wächst das Fell eigentlich recht schnell nach, aber bei den älteren kann das schon mal eine Weile dauern…

  4. Bina schreibt:

    @ Aci:
    Ach, die Arme! Vor allem, weil sie es doch nicht einmal selbst verschuldet hat. Aber es ist ja wenigstens schön warm!

    @ ericpp:
    “einfach nur stutzen” ging nicht – so verfilzt wie das Fell schon direkt am Ansatz war…

    @ marianderl:
    Der müsste ungefähr sechs Jahre alt sein. Und nach acht Monaten befürchte ich fast, dass da außer Flaum nichts mehr kommt – aber da es ihn selbst kaum zu stören scheint…

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