Am 01.01.2009 tritt eine neue Fassung der Verpackungsordnung in Kraft. Details lassen sich u. a. hier nachlesen, wesentlich ist aber zunächst, dass die neue Regelung gerade für Kleinunternehmer ein sehr, sehr ernstes Thema ist.
Bis zum 26.11.2008 besteht die Möglichkeit, diese Petition mitzuzeichnen – mit dem Ziel, eine auch für kleine Gewerbe tragbare Lösung zu finden.
Also – das Wochenende naht, vielleicht findet der ein oder andere ja die zwei Minuten Zeit, die Petition mitzuzeichnen. Da ich selbst betroffen bin, wäre ich für jede Stimme dankbar.
Querbeet |
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“Um es kurz zu machen: Haben Sie gerade ein Auto aufgebrochen?” Eins? Wieso nur eins?
Da gehe ich gestern abend arglos mit meinem Lieblingskollegen Richtung Parkplatz, nachdem wir tatsächlich pünktlich den Laden abschließen konnten, und dann so etwas. Aber “die Beschreibung passt: Mann mit Hut und einer Frau dabei.”
Nun gut, meine werten Herren in Grün, das macht uns natürlich dringend tatverdächtig, ehrlich gesagt ist die Arbeit in der Buchhandlung ja auch nur Tarnung: “Du, Lieblingskollege, übernimmst Du mal eben die Kasse, ich geh mal eben ein paar Autos aufbrechen.” Herrlich.
Der Kommentar meines Lieblingskollegen: “Ist lange her, dass mir zuletzt mit einer Stabtaschenlampe ins Gesicht geleuchtet wurde.” Und ich mache noch Witze über mein chronisch schlechtes Gewissen, wenn ich Herren in Grün sehe – ganz und gar unbegründet natürlich. Und dann sowas. Ts.
Alltagswahn |
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Dem großen, unvergleichlichen Loriot meine herzlichsten Glückwünsche zum 85. Geburtstag.
Querbeet |
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Da ich die folgenden beiden Empfehlungen eh hier liegen habe, kann ich sie auch gleich im Blog verwursten – zumal ich die beiden Titel nicht umsonst für unseren diesjährigen Bücherbrief ausgewählt habe. Sie gehören zu den besten, die ich in den letzten Monaten gelesen habe, und können so gar nicht genug Leser finden:
Adam Davies: Goodbye Lemon
Jahrelang hat Jack seine Familie gemieden, die Familie, die sich bis heute nicht mit dem Tod seines Bruders auseinandergesetzt hat, in der Schweigen herrscht.
Und es ist Schweigen, das Jack nun zurückkehren lässt, das unfreiwillige Schweigen seines Vaters nach einem Schlaganfall. Hier, im Kreis dieser zutiefst zerrütteten Familie, sucht Jack, der den Tod seines Bruders nie verwunden hat, nach Antworten – und stellt zugleich sein bisheriges Leben in Frage.
So tragisch diese Familiengeschichte ist, so wunderbar unkonventionell, ironisch und vor allem authentisch wird sie erzählt.
Pointiert, aber nie aufdringlich, leicht, aber mit viel Gespür für die leisen, zwischenmenschlichen Töne – so widmet sich Adam Davies auf seine unvergleichliche Art den zentralen Themen Familie, Tod, Liebe und Vertrauen, ohne dass der Leser je weiß, ob er nun weinen oder lachen soll.
Carole Glickfeld: Herzweh
New York in den 50er Jahren: Chenia, Mitte vierzig, Hausfrau und Mutter, bekommt trotz ihrer Versuche, eine Fehlgeburt auszulösen, noch ein drittes Kind – Devorah. Und nichts bleibt, wie es war.
Bislang in einer freudlosen Ehe gefangen, ungebildet und dafür umso mehr im jüdischen Aberglauben verwurzelt, beginnt Chenia zu ahnen, dass das Leben womöglich doch mehr für sie bereithält. Und so macht sie sich auf, sich selbst und ihre Möglichkeiten zu entdecken – während es zugleich den von finanziellen Sorgen und ihrem untreuen Mann geprägten Alltag zu bewältigen gilt. Nicht zu vergessen die aufgeweckte Devorah, die ihre Mutter vor immer neue Herausforderungen stellt.
Devorah ist es auch, die die Geschichte ihrer Mutter erzählt, warmherzig, menschlich und mit viel Sinn für die kleinen Höhen und Tiefen, die das Leben so einzigartig machen und auch den Leser nicht mehr loslassen.
Erlesenes |
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[Die perfekte Ausrede für die lange Funkstille. Ich konnte nicht. Der Laptop war besetzt.]
Tierisch |
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